Wear something fair

Herkunft der T-Shirts

Unsere T-Shirts unserer ersten Kollektion stammen von EarthPositive. Earth Positive produziert seine T-Shirts in umweltfreundlichen Fabrikanlagen in Indien, die die benötigte Energie aus 30 großen Windturbinen beziehen. Von der Fabrik aus werden per Schiff nach Europa gebracht. Schließlich werden sie in einer Druckerei in Berlin bedruckt, bevor sie bei uns im Lager landen.

 

Die T-Shirts aus der zweiten Kollektion stammen von Stanley and Stella. Sie sind ebenfalls GOTS zertifiziert und Stanley and Stella engagiert sich als Mitglied der Fairwear Foundation gleichermaßen für Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.


FairWear Foundation

Continental Clothing, die Firma, die hinter EarthPositive steht, ist Mitglied der FairWear Foundation und hat sich dadurch verpflichtet den Fair Wear Verhaltenskodex einzuführen und die Einhaltung zu überwachen. Außerdem übernimmt Continental Clothing dadurch die Verantwortung für die Arbeitsbedingung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, das heißt sie verpflichten sich dafür zu sorgen, dass alle Unternehmen entlang der Lieferkette die Arbeitsbedingungen respektieren.

fairwear foundation

Unsere Meinung

Die Mitgliedschaft in der FairWear Foundation ist kein Gütesiegel, das dem Hersteller bescheinigt, dass all die geforderten Sozialstandards bereits eingehalten werden. Sophie Kroers, die Kommunikationsbeauftragte der FairWear Foundation versichert allerdings: "Wer FWF-Mitglied wird, verpflichtet sich offiziell dazu, nach unseren Zielvorgaben schrittweise auf die geforderten Standards hinzuarbeiten und die Fortschritte regelmäßig verifizieren zu lassen."

 

Es ist klar, dass das Ziel, nämlich faire Arbeitsbedingungen für alle an der Wertschöpfung beteiligten Menschen, noch nicht erreicht ist. Allerdings ist die Mitgliedschaft in der FairWear Foundation ein Bekenntnis dieses Ziel erreichen zu wollen. Als kleines Modelabel sind wir zunächst gezwungen auf die gängigen Zertifikate der Branche zu vertrauen. Wir können es uns für den Moment nicht leisten selbst alle beteiligten Betriebe zu untersuchen.


Was die Zukunft bringt

Langfristig möchten wir dennoch direkten Kontakt zu den Fabriken vor Ort aufbauen und den Weg von jedem T-Shirt genau nachverfolgen können. Das ist jedoch nur Schritt für Schritt möglich und wir befinden uns derzeit noch am Anfang. Durch die ausschließliche Verwendung von T-Shirts, die von einem Mitglied der FairWear Foundation hergestellt werden, möchten wir unseren kleinen Teil dazu beitragen, dass Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten Schritt für Schritt besser werden.


Video: The FairWear Formula

Der Fair Wear Verhaltenskodex

Der Verhaltenskodex der FairWear Foundation umfasst die folgenden acht Punkte:

1. Keine Kinderarbeit

Es gibt keine Kinderarbeit. Die Beschäftigten müssen ihre Schulausbildung abgeschlossen haben und mindestens 15 Jahre alt sein. Jede Form von Sklaverei oder Ähnlichen Praktiken wie Kinderhandel, Leibeigenschaft und Zwangsarbeit sind ausgeschlossen. Jugendliche (zwischen 15 und 18 Jahren) dürfen keine Tätigkeiten verrichten, die durch ihre Natur oder die Art und Weise der Ausführung die Gesundheit, Sicherheit oder Moral beeinträchtigen können.

2. Keine Zwangsarbeit

Es gibt keine Zwangsarbeit, das beinhaltet auch Zwangsarbeit im Rahmen eines Schuldfreikaufs durch Arbeit von Gefängnisinsassen/innen.

3. Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen

Es werden Maßnahmen unter Berücksichtigung des derzeit verfügbaren Kenntnisstandes und möglicher spezifischer Risiken ergriffen, um eine gesunde und hygienische Arbeitsumgebung zu schaffen und um Unfälle und Gesundheitsrisiken zu vermeiden, die aus der Beschäftigung resultieren oder mit ihr in Zusammenhang stehen. Risikofaktoren in der Arbeitssituation werden soweit wie möglich minimiert. Physische Gewalt und Androhung physischer Gewalt, unübliche Bestrafungen oder Disziplinarmaßnahmen sowie sexuelle Belästigung oder andere Formen der Einschüchterung durch den Arbeitgeber sind streng untersagt.

4. Gültige Arbeitsverträge

Die Verpflichtungen des Arbeitgebers, die aus den Sozialversicherungsgesetzen und Regulierungen eines normalen Arbeitsvertrages resultieren, werden nicht durch Einführung von Scheinarbeits- oder Ausbildungsverträgen umgangen, die einen Einstieg in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis verhindern. Junge Beschäftigte sollen die Möglichkeit erhalten, an Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogrammen teilnehmen zu können.

5. Zahlung von existenzsichernden Mindestlöhnen

Löhne und andere Leistungen, die für eine normale Arbeitswoche gezahlt werden, entsprechen den gesetzlichen Mindestvorgaben oder den branchenüblichen Standards. Sie werden immer adäquat sein, so dass die Beschäftigten und ihre Familien davon leben können und darüber hinaus noch etwas zur freien Verfügung haben. Lohnabzug als Disziplinarmaßnahme ist nicht erlaubt, Lohnabzüge aus anderen Gründen sind nur im gesetzlichen Rahmen gestattet. Die Abzüge dürfen niemals so ausfallen, dass der Beschäftigte weniger als den vorgenannten Mindestlohn erhält. Die Beschäftigten sind klar und adäquat über ihre Lohnbestandteile einschließlich Grundlohn und Zahlungsweise zu informieren.

6. Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandunngen

Das Recht aller Beschäftigten, eine Gewerkschaft zu gründen oder ihr beizutreten sowie Kollektivverhandlungen zu führen, wird anerkannt. Arbeitnehmervertreter dürfen nicht diskriminiert werden und sollen Zugang zu allen Arbeitsbereichen haben, soweit dies im Rahmen der Ausführung dieses Amtes notwendig sein wird.

7. Keine Diskriminierung von Beschäftigten

Personalbeschaffung, Lohnpolitik, Weiterbildungs-möglichkeiten, Beförderungspolitik, Beendigung der Beschäftigung, Renten und alle anderen Aspekte von Beschäftigungsverhältnissen basieren auf dem Grundsatz der Gleichheit ohne Ansehen von Rasse, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, politischer Orientierung, Gewerkschaftszugehörigkeit, Nationalität, sozialem Umfeld und Behinderung.

8. Keine Exzessiven Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten richten sich nach geltender Gesetzgebung und branchenüblichen Standards. Die Arbeiter werden keinesfalls verpflichtet werden, regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten. Sie werden mindestens einen freien Tag pro Woche erhalten. Überstunden werden auf freiwilliger Basis geleistet, werden 12 Stunden pro Woche nicht übersteigen, werden nicht regelmäßig angeordnet und werden immer zusätzlich vergütet.